Flugkraft: Krebskranken Kindern ein Lächeln schenken

Mit einer Fotobox können die jungen Patienten des Hopp-Kindertumorzentrums am NCT Heidelberg (KiTZ) besondere Augenblicke und Emotionen ab sofort eigenständig im Bild festhalten. Das Foto- und Hilfsprojekt „Flugkraft“ stellt die Box der kinderonkologischen Station der Kinderklinik Heidelberg zur Verfügung, wo die KITZ Patienten medizinisch versorgt werden. Finanziert werden der Automat und ein anschließendes Shooting mit Fotografin und Flugkraft-Gründerin Marina Proksch-Park vom Ladies‘ Circle Deutschland.

 

Mit einer mobilen Fotobox können die Patienten des KiTZ nun besondere Momente eigenständig im Bild festhalten. Im Foto von links: Flugkraft Gründerin Marina Proksch-Park, Mitarbeiterin Claudia Kuhlmann, Prof. Andreas Kulozik, KiTZ Direktor und Ärztlicher Direktor an der Kinderklinik Heidelberg, die KiTZ Direktoren Prof. Olaf Witt und Prof. Stefan Pfister, die beide als Krebsforscher am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und als Kinderonkologen am Universitätsklinikum Heidelberg arbeiten, sowie die ehemalige KiTZ Patientin Stefanie Mattern.

Das Hopp-Kindertumorzentrum am NCT Heidelberg (KiTZ) ist eine gemeinsame Einrichtung des Universitätsklinikums Heidelberg und des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ).

Die Kinderonkologen und KiTZ Direktoren Professor Andreas Kulozik, Professor Olaf Witt und Professor Stefan Pfister nahmen das Gerät in Empfang. „Es freut uns sehr, dass uns Frau Proksch-Park mit Unterstützung des Ladies Circle die Fotobox für unsere KiTZ Patienten hier in der Heidelberger Kinderklinik zur Verfügung stellt“, so Prof. Kulozik, Direktor des klinischen Programmes am KiTZ und Ärztlicher Direktor der Kinderheilkunde III des Universitätsklinikums Heidelberg. Im Anschluss an die Übergabe am Mittwoch, 25. April, führte die Fotografin mit drei der KiTZ Patienten ein professionelles Fotoshooting durch.

Krebskranken Kindern ein Lächeln schenken – mit dieser Motivation gründete Proksch-Park ihr Herzensprojekt ‚Flugkraft‘ im Jahr 2013: „Damals fragte mich eine Freundin, ob ich Fotos von ihrem an Nierenkrebs erkrankten Kind machen könnte – im häuslichen Umfeld der Familie, fern von Mundschutz oder Tropf“, erinnert sie sich. „Das sprach sich herum, bald zeigten auch andere betroffene Familien Interesse an solchen Bildern und ‚Flugkraft‘ war geboren“, so die Fotografin.

Mit ästhetischen Aufnahmen der Kinder in Alltagssituationen – mit den Geschwistern spielend, durch die Wiese springend oder im Baumhaus sitzend – möchte das Flugkraft-Team, das mittlerweile über hundert ehrenamtliche Helfer hat, Berührungsängste mit dem Thema Kinderkrebs abbauen. Die mobile Fotobox, die ähnlich funktioniert wie ein Passbildautomat, greift diesen Gedanken auf und will Kinder dazu ermutigen, ihre Stimmungen eigenständig im Bild festzuhalten. „Wir hoffen, dass wir auch den Kindern vom KiTZ und ihren Angehörigen mit unseren Fotos und der Box ein Stück mehr Kraft, Selbstbewusstsein und schöne Erinnerungen schenken“, so Proksch-Park.

Finanziell unterstützt wird ‚Flugkraft‘ unter anderem durch den Ladies‘ Circle Deutschland. Der Zusammenschluss junger Frauen engagiert sich seit zwei Jahren für den Verein.