Das KiTZ

Eine Initiative des Deutschen Krebsforschungszentrums,

des Universitätsklinikums Heidelberg und der Universität Heidelberg

KiTZ und UKHD – für die Zukunft unserer Kinder

Liebe Patienten, Familien, Ärzte, Wissenschaftler und interessierte Leser,

das Hopp-Kindertumorzentrum am NCT Heidelberg (KiTZ) ist eine einzigartige Einrichtung und wir sind froh, dass es uns mit dem KiTZ gelingen wird, die Ergebnisse der Forschung bei kindlichen Tumorerkrankungen in Heidelberg schneller und effektiver bei allen von Krebserkrankungen betroffenen Kindern Jugendlichen in präzisen Therapien umzusetzen.

Um dies zu ermöglichen, haben wir alle Kräfte gebündelt und in enger Partnerschaft mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) eine Infrastruktur aufgebaut, die es ermöglicht, die Forschung, Beratung und Therapie in einem Gebäude zu vernetzen. Gleichzeitig wird für die Patienten und ihre Familien eine Umgebung geschaffen, die helfen sollen, in der Zeit der schweren Erkrankung ein kindgerechtes Leben zu führen.

Wir sind überzeugt, dass alle Anstrengungen nötig sind, damit Kinder, die an bösartigen Erkrankungen leiden, mit neuesten Therapien unter Beachtung ihrer besonderen Bedürfnisse möglichst dauerhaft gesund werden können. Für die vielen Jahre ihres Lebens, die noch vor ihnen liegen, muss es das Ziel sein, ohne Folgeerscheinungen, die den Körper oder das psychische Wohlbefinden beeinträchtigen, ein aktives Leben führen zu können.

Durch die räumliche Nähe der exzellenten Forschung mit den Einrichtungen der Patientenversorgung wird der Austausch von Grundlagenwissenschaftlern, klinischen Forschern und Ärzten gefördert. Die unmittelbare Nachbarschaft zum Zentrum für Kinder-und Jugendmedizin einerseits und zum Nationalen Centrum für Tumorerkrankungen Heidelberg (NCT) andererseits, ermöglicht die rasche und unkomplizierte Einbeziehung aller Spezialisten, deren Kenntnisse für den individuellen Patienten erforderlich sind. 

In direkter Nachbarschaft zum KiTZ liegt das Heidelberger Ionenstrahlt-Therapiezentrum (HIT), das als eine der ersten Einrichtung in Deutschland eine für das gesunde Gewebe schonende Strahlentherapie ermöglicht hat und daher über eine sehr große Erfahrung – insbesondere in der Behandlung kindlicher Hirntumore – verfügt.

Als Initiator und Träger wird das Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) das KiTZ weiterhin unterstützen und weiterentwickeln. Dies sehen wir als einen wichtigen Beitrag zur Dekade des Kampfes gegen den Krebs an.

Ihre

Prof. Dr. Annette Grüters-Kieslich
Leitende Ärztliche Direktorin des Universitätsklinikums Heidelberg

  • Das UKHD ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland. An Klinikum und Medizinischer Fakultät arbeiten rund 13.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
     
  • In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen werden jährlich rund 65.000 Patienten vollstationär, 56.000 mal Patienten teilstationär und mehr als 1.000.000 mal Patienten ambulant behandelt.
     
  • Gemeinsam mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum und der Deutschen Krebshilfe hat das Universitätsklinikum Heidelberg das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg etabliert, das führende onkologische Spitzenzentrum in Deutschland.