Kombitherapie Dabrafenib und Trametinib bei HGG

"Phase II open-label global study to evaluate the effect of dabrafenib in combination with trametinib in children and adolescent patients with BRAF V600 mutation positive relapsed or refractory High Grade Glioma (HGG)"

Das Ziel der Studie ist es, herauszufinden, ob die Behandlung mit Dabrafenib und Trametinib eine sichere und wirksame Behandlungsoption für Kinder und Jugendliche mit HGG mit einer bestimmten Veränderung (Mutation) im BRAF-Gen (BRAFV600) ist und die Standardbehandlung nicht oder nicht mehr anspricht.

Dabrafenib und Trametinib sind bereits als Kombinationstherapie für die Behandlung einer speziellen Hautkrebsart bei Erwachsenen zugelassen.

Durch die BRAF V600-Mutation wird die Funktion der Proteinkinase BRAF geändert, die das Wachstum und die Vermehrung von Zellen steuert. Dabrafenib ist ein Medikament aus der Gruppe der Proteinkinase-Inhibitoren und hemmt die Funktion des Proteins BRAF. Trametinib verstärkt die Wirkung von Dabrafenib. Im Tumor muss eine BRAFV600 Mutation molekulardiagnostisch nachgewiesen sein. Dabrafenib wird zweimal täglich, Trametinib einmal täglich in Form von Kapseln eingenommen. Für jüngere Patienten oder Patienten mit Schluckbeschwerden wird eine Suspension angeboten.

Der Einschluss von Patienten in Heidelberg ist seit dem 1. Januar 2018 möglich.

  • Alter ≥ 6 und  < 18 Jahre zum Zeitpunkt der Einwilligung.
  • Wiederkehrende, refraktäre oder fortschreitende Erkrankung nach einer Standardtherapie für die Erkrankung.
  • Mindestens eine messbare Läsion.
  • Molekularer Nachweis eines BRAF V600 Mutation-positive Tumors
  • Score von 50% der Karnofsky/Lansky Performance Status Skala.
  • Adäquate Knochenmark-, Nieren-, Leber-, und Herzfunktion.

Weitere Informationen finden Sie im Studienregister: Die Studie ist bei den "U.S. National Institutes of Health" (ClinicalTrials.gov) registriert.
Siehe NCT02684058  

EudraCT-Nummer: 2015-004015-20 (siehe EU klinisches Studienregister)