Peptid-Vakzinierung bei rezidiver ALL

Ziel der Studie ist es, bei Patienten mit einem hohen Risiko erneut an einer ALL zu erkranken, mit immunologischen Methoden ein Rezidiv zu verhindern. Hierfür erhält der Teilnehmer einen individuellen Impfstoff gegen Bestandteile der eigenen Leukämiezellen. Dieser Impfstoff regt die körpereigene Abwehr (die T-Zellen) an, die Leukämiezellen zu finden und zu zerstören. Die Herstellung des Impfstoffs dauert ca. 3 Monate, so dass der Teilnahme an der Studie bereits deutlich früher als zu Behandlungsbeginn zugestimmt werden muss.

Es werden Kinder und Jugendliche im Alter von 1 bis 18 Jahren mit einem Rückfall einer akuten lymphatischen Leukämie behandelt.

Der Einschluss von Patienten in Heidelberg ist seit dem 01.11.2016 möglich.

  • Pädiatrische Patienten mit ALL (T, B, pro-B, preB or c-ALL) in >= CR2 oder in >= CR1 nach Stammzelltransplantation in morphologischer Remission (< 5% Blasten im Knochenmark oder MRD <= 5x10-2) nach Behandlung mit Chemotherapie und/oder Stammzelltransplantation
  • Alter 1-18 Jahre
  • Vorliegen der schriftlichen Einwilligung der Erziehungsberechtigten

Weitere Informationen finden Sie im Europäischen Studienregister (EU Clinical Trials Register) unter der EudraCT-Nummer: 2015-005281-29