PARP-Inhibitor Olaparib zur Behandlung von progressiven oder rückfälligen soliden Tumoren mit Veränderungen in der homologen Rekombination (HRR)

„Eine offene Parallelgruppenstudie der Phase I zur Untersuchung der Sicherheit, Verträglichkeit, Wirksamkeit und der Pharmakokinetik von Olaparib bei Patienten im Kindesalter mit soliden Tumoren“

In dieser Studie werden Kinder und Jugendliche im Alter von 6 Monaten bis 18 Jahren mit rezidivierten oder behandlungsresistenten (refraktären) soliden Tumoren behandelt.

Olaparib inhibiert im Körper die Funktion des Enzyms PARP (Poly-[Adenosindiphosphat-Ribose]-Polymerase). Im Rahmen der Studie werden deshalb Tumoren behandelt, deren genetische Information eine spezifischen Genveränderung namens „Defizienz der Reparatur durch homologe Rekombination“ (HRR) trägt und bei denen nach einer Standardtherapie der Tumor wieder aufgetreten oder fortgeschritten ist. Olaparib wird kontinuierlich über einen Zyklus von 28 Tagen oral eingenommen.

Der Einschluss von Patienten in Heidelberg ist seit dem 28.5.2020 möglich.

  • Kinder und Jugendliche zwischen 6 Monaten und 18 Jahren mit einem rezidivierten oder fortgeschrittenen soliden Tumor (u.a. Osteosarkom, Rhabdomyosarkom, anderes Weichteilsarkom, Ewing Sarkom, Neuroblastom) mit HRR Defizienz
  • Karnofsky oder Lansky > 50

Weitere Informationen finden Sie im Studienregister: Die Studie ist bei den "U.S. National Institutes of Health" (ClinicalTrials.gov) registriert.
Siehe NCT04236414

EudraCT-Nummer: 2018-003355-38