Das KiTZ

Klinische Studien am KiTZ

OSCAR Studie

Therapy Trial to Determine the Safety and Efficacy of Heavy Ion Radiotherapy in Patients with Osteosarcoma (clinical phase I/II-Trial)

Die OSCAR-Studie ist eine seit 2010 laufende Studie zur Radiotherapie inoperabler Osteosarkome bzw. additiver Radiotherapie bei nicht vollständig resezierten Tumoren. Für pädiatrische Patienten wird sie als klinische Phase I/II Studie am Heidelberger Ionenstrahl-Therapie Zentrum für Kinder und Jugendliche (KinderHIT) durchgeführt.
Die OSCAR Studie ist eine monozentrische, prospektive und nicht randomisierte Studie.

Das Osteosarkom ist der häufigste primäre maligne Knochentumor bei Kindern und Jugendlichen. Die Standardtherapie umfasst die vollständige Resektion des Tumors, begleitet von einer neoadjuvanten und adjuvanten Chemotherapie. Allerdings können nicht alle Osteosarkome operativ entfernt werden. In diesen Fällen kann die Strahlentherapie der einzige kurative Therapieansatz sein. Sie kann die Operation entweder „ersetzen“ (primäre Radiotherapie) oder aber bei nach der Operation verbliebenen Resttumoren durchgeführt werden (additive Radiotherapie).

Prof. Dr. Dr. Jürgen Debus und seine Kollegen aus der Klinik für Radioonkologie des Universitätsklinikums Heidelberg haben in den letzten Jahren eine neue Strahlenart entwickelt, die als Schwerionenstrahlung bezeichnet wird. Diese Strahlenart erlaubt eine hohe und zielgenaue Wirksamkeit, während das gesunde Gewebe weitestgehend geschont wird.

Das Ziel der OSCAR Studie ist zunächst, herauszufinden, ob die Schwerionenbestrahlung von Osteosarkomen bei Kindern sicher durchgeführt werden kann. Die primären Endpunkte der Studie sind deshalb die Durchführbarkeit und die Toxizität.
Die lokale Kontrolle, der Wert des FDG-PET als non-invasive Responsediagnostik, das krankheitsfreie und das Gesamtüberleben sind sekundäre Endpunkte.

 

Weiterführende Links: