Behandlung von Sarkomen

Sarkome sind bösartige Tumoren, die entweder vom Knochen oder von Weichteilgewebe (z. B. Binde-, Muskel- oder Fettgewebe) ausgehen. Sie machen rund 11 Prozent der kindlichen Krebsformen aus. Sarkome können an verschiedenen Stellen des Körpers auftreten und lange Zeit ohne Symptome wachsen. Häufig fallen sie erst auf, wenn sie benachbartes Gewebe oder Organe verdrängen und dadurch Beschwerden verursachen und/oder bereits Tochtergeschwülste in anderen Organen gebildet haben. Sarkome des Knochens wie das Ewing-Sarkom oder das Osteosarkom treten gehäuft im Kindes- und Jugendalter auf.

Seit vielen Jahren beschäftigen sich unsere Ärzte  mit der Therapie von Sarkomen. Die meisten betroffenen Kindern und Jugendlichen haben dank einer gut abgestimmten medikamentösen und orthopädisch-chirurgischen und gegebenenfalls radioonkologischen Behandlung gute Heilungschancen.
Speziell zur Behandlung von bestimmten Formen des Osteosarkom (auch Knochenkrebs genannt), bei denen eine vollständige Entfernung des Tumors nicht möglich ist, bieten wir gemeinsam mit der Klinik für Radioonkologie im Kinder HIT ein neues Behandlungsverfahren unter Einsatz von Protonen und Kohlenstoff-Schwerionen an (OSCAR).

Am KiTZ erforschen zwei Arbeitsgruppen Osteosarkome (Prof. Dr. med. Andreas Kulozik) bzw. Weichteilsarkome (Dr. Ana Banito).

Spezialsprechstunde „Sarkome“
Prof Dr. Andreas Kulozik
Tel.: 06221 – 56 4500
E-Mail: andreas.kulozik(at)med.uni-heidelberg.de

Dr. Joachim Kunz
Tel.: 06221 – 56 4002
E-Mail: joachim.kunz(at)med.uni-heidelberg.de