Blumen schenken. Hoffnung spenden.

Hintergrund: Warum diese Kampagne?

Blumen schenken. Hoffnung spenden.

#füreineKindheitohneKrebs

Kinder mit Krebs: Es gibt noch viel zu tun!

Pflanzen sind nicht nur schön und lebendig, sie sind auch wahre Kämpfer: Unter den widrigsten Bedingungen schaffen sie es zu keimen und selbst Stein und Beton können sie nicht aufhalten, sich der Sonne entgegen zu strecken. Die Spendenkampagne „Blumen schenken. Hoffnung spenden. Für eine Kindheit ohne Krebs.“ greift dieses Bild von Lebenskraft und Hoffnung auf, um auf den Kampf gegen den Krebs, den erkrankte Kinder und ihre Familien tagtäglich führen, aufmerksam zu machen.

Denn noch immer verlieren etwa 20% der erkrankten Kinder den Kampf gegen den Krebs. Trotz des enormen medizinischen Fortschritts in anderen Bereichen, konnte diese Heilungsrate in den letzten 30 Jahren nicht wesentlich verbessert werden.

Krebsmedikamente werden seit Jahrzehnten in erster Linie für Erwachsene entwickelt, und diese Mittel können nicht eins zu eins bei Kindern eingesetzt werden. In den letzten 50 Jahren wurden weltweit weniger als 20 neue Krebsmedikamente für Kinder zugelassen und stehen den Ärzten somit zur Verfügung. Das schließt bereits Medikamente mit ein, die in erster Linie für Krebsarten bei Erwachsene entwickelt wurden und deren Zulassung erst im Nachgang für die Behandlung krebskranker Kinder erweitert wurde. Speziell für Krebserkrankungen im Kindesalter sind von diesen 20 Medikamenten jedoch nicht einmal 10.

Das KiTZ ist europaweit eine der wenigen Einrichtungen, die umfängliche Forschung an Krebs im Kindesalter und die Behandlung mit modernen Therapien unter einem Dach vereint.  Bisher liegt die Entwicklung neuer Behandlungs- und Diagnoseansätze in der Onkologie bei Kindern deutlich hinter derjenigen für Erwachsene zurück. Das KiTZ verfolgt die Vision, jedem an Krebs erkrankten Kind eine passende Therapie anbieten zu können.