Der KiTZ Neubau

Forschung und Klinik unter einem Dach

Der KiTZ Neubau

Um Forschung und Klinik unter einem Dach zu vereinen, planen das Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) und das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) im Neuenheimer Feld zwischen der Kinderklinik und dem Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) einen Neubau für das KiTZ.

Auf einer Fläche von rund 6.400 Quadratmetern werden mehr als 200 Ärzte, Wissenschaftler und Experten aus allen medizinischen Bereichen – von der Grundlagenforschung bis hin zur klinischen Anwendung – daran arbeiten, maßgeschneiderte Ansätze für eine bessere Diagnostik und Behandlung krebskranker Kinder zu entwickeln.

20 Betten für Kinder und Jugendliche mit Krebs und schweren Bluterkrankungen sind im KiTZ Neubau vorgesehen. Außerdem werden Tagesklinik und Ambulanzen dort lokalisiert sein. Darüber hinaus werden alle präklinischen und klinischen Forschungseinheiten für Kinderonkologie und -hämatologie aus DKFZ und UKHD in das neue Gebäude einziehen. Auch eine Einheit für frühe klinische Studien wird es dort geben: In der „KiTZ Clinical Trial Unit“ werden neue Medikamenten für die Kinderkrebsmedizin entwickelt und unter kontrollierten Bedingungen erprobt und den Patienten damit Zugang zu neuen Medikamenten verschafft.

Die Planungsphase hat inzwischen begonnen. Mit der Umsetzung des Neubaus im Neuenheimer Feld wurde das Architekturbüro Heinle, Wischer und Partner aus Stuttgart beauftragt. Im Jahr 2021 soll mit der Errichtung des Gebäudes begonnen werden.

Den Grund, auf dem der Neubau entsteht, stellt das Land zur Verfügung. Die Baukosten in Höhe von insgesamt 85 Millionen Euro tragen zum überwiegenden Teil die Dietmar-Hopp-Stiftung und die ODWIN gGmbH von Gerda Tschira. Zu den weiteren Spendern gehören Bild Hilft e.V. mit sechs Millionen und der Mannheimer Unternehmer Dr. Manfred Fuchs, der das Vorhaben mit einer Million Euro unterstützt.

Weitere Informationen zum KiTZ-Neubau:

Am 24. September stellten Vertreter der Stiftungen zusammen mit Verantwortlichen aus Politik, dem KiTZ, Medizin und Wissenschaft sowie des ausführenden Architekturbüros das Konzept des Gebäudes auf einer Pressekonferenz vor.