Mehr als 300 Besucher beim 2. KiTZ Symposium

Rund 320 Wissenschaftler aus der ganzen Welt kamen am 24. und 25. Januar 2019 nach Heidelberg zum 2. KiTZ Symposium für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie.

KiTZ Symposium 2019
Reger Austausch auf dem KiTZ Symposium 2019. Bildquelle: KiTZ Heidelberg

Zum Auftakt sprach Delphine Heenen. Sie ist Gründerin der belgischen Initiative „KickCancer“ und aktives Mitglied des europäischen Netzwerkes „Unite2Cure“. In ihrem Vortrag berichtete sie über ihre Erfahrungen als Mutter eines an Krebs erkrankten Kindes und den großen Bedarf an neuen Therapien in der Kinderonkologie. Ihr Ziel ist es, Unite2Cure weiter auszubauen und damit besser für neue Behandlungsmöglichkeiten bei Krebs im Kindesalter eintreten zu können.

Im Mittelpunkt des wissenschaftlichen Programms standen Beiträge zu biologischer Vielfalt von Krebs im Kindesalter, Klassifizierung von Krebsarten sowie zu neuen therapeutischen Konzepten in Kinderonkologie und -hämatologie. In 35 Fachpräsentationen stellten renommierte Kinderonkologen aus Europa, den USA, Kanada und Australien ihre Forschungsarbeiten vor. Eine Posterausstellung ergänzte das Vortragsprogramm.

Am Tag zuvor waren bereits rund 200 Gäste angereist und besuchten das Satellitensymposium zu erblichen Krebserkrankungen im Kindesalter, sogenannten Krebsprädispositionen.

Forschung und Vernetzung ist in der Kinderonkologie besonders wichtig

Spezielle Forschung sowie die schnelle Übersetzung in neue Therapien sind in der Kinderonkologie besonders wichtig. Denn kindliche Krebsarten unterscheiden sich in Art, Häufigkeit und Ursprung deutlich von Krebserkrankungen im Erwachsenenalter. Medizinische Erkenntnisse aus der Erwachsenenonkologie lassen sich nicht 1:1 auf die Kinderkrebsmedizin übertragen.

Die Gesamtzahl der Kinder, die an Krebs erkranken, ist verglichen mit Erwachsenen eher klein. In Deutschland sind es pro Jahr rund 2.000 Neuerkrankungen. Aufgrund der relativ geringen Patientenzahlen in der Kinderonkologie kommt es deshalb auf wissenschaftlichen Austausch und eine enge Vernetzung mit anderen Institutionen an. Die KiTZ Direktoren Stefan Pfister, Olaf Witt und Andreas Kulozik betonen: „Wenn wir über einzelne Forschungsstandorte hinweg zusammenarbeiten, erhalten wir schneller belastbare Ergebnisse und können daraus neue klinische Anwendungen entwickeln.“

Deshalb wird das 2. KiTZ Symposium nicht das letzte gewesen sein. Das nächste internationale Event ist bereits in Planung.

Dr. Alexandra Moosmann

KiTZ Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 130.3
69120 Heidelberg

Svenja Schmitt

KiTZ Social Media

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Larissa Fritzenschaf

KiTZ Webredaktion

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