Immuntherapien in der pädiatrischen Onkologie
Immuntherapien gewinnen in der Kinderonkologie zunehmend an Bedeutung. Alle Arten von Immuntherapien nutzen das körpereigene Immunsystem, um Krebszellen gezielt zu erkennen und zu bekämpfen. Im Vergleich zu herkömmlichen Therapien können Immuntherapien in einigen Fällen deshalb wirksamer und gezielter sein, sind jedoch auch mit spezifischen Nebenwirkungen verbunden und nicht für alle Tumorarten geeignet.
Am KiTZ wird insbesondere daran geforscht, diese relativ neuen Therapien auch für Kinder und Jugendliche zugänglich zu machen. Die Forschungsgruppe “Translationale Immuntherapie” leistet Pionierarbeit bei der Entwicklung von CAR-/TCR-T-Therapien für Krebs im Kindesalter, indem sie die Mikroumgebung des Tumors entschlüsseln und umprogrammieren, um dauerhafte Immunreaktionen gegen solide pädiatrische Tumoren zu ermöglichen. Die Nachwuchsforschungsgruppe “Pädiatrische Immunonkologie” wiederum befasst sich schwerpunktmäßig unter anderem mit der Entwicklung von CAR-T-Zellen mit Hilfe von Hochdurchsatz-CRISPR-Screens.

