10.000 Euro für die Forschung am KiTZ

Der Verein SMARCB1 e.V. unterstützt die Arbeit am Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ) bereits seit mehreren Jahren. Jetzt hat der Verein erneut eine große Summe zusammengetragen: 10.000 Euro werden der Forschung zu epitheloiden Sarkomen (ES), einer seltenen Form von Weichteiltumoren, die vorwiegend in jungen Erwachsenen auftreten, zu Gute kommen.

v.l.n.r.: Kerstin Meyer-Bialk, Johannes Lapp (2.Vors.), Rosemarie Lapp-Melzer, Dr. Michael Wortmann (Vors.)© Monika Werner

Das "Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg“ (KiTZ) ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) und der Universität Heidelberg (Uni HD).

Sarkome sind bösartige Weichteiltumoren mit mehr als 70 Unterarten, die in Knochen, Bindegewebe und Muskeln vorkommen. Während sie bei Erwachsenen weltweit nur rund ein Prozent der Krebserkrankungen ausmache und somit als selten gelten, sind sie bei Kindern und Jugendlichen mit einem Anteil von rund 15 Prozent deutlich häufiger.

Thomas Grünewald, Leiter der Forschungsgruppe "Translationale Pädiatrische Sarkomforschung" am KiTZ und Abteilungsleiter am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) forscht mit seinem Team auf dem Gebiet und arbeitet daran schonendere Behandlungsmöglichkeiten, sowie präzisere Diagnoseansätze für Sarkome zu etablieren.

Der Verein SMARCB1 e.V. unterstützt diese Forschung bereits seit Jahren und hat nun durch unterschiedliche Spendenaktionen, wie z.B. eine „Spendenwanderung“ oder durch Spenden von Leergut-Bons eines Discounters, sowie Informationsveranstaltungen, erneut eine Spendensumme von 10.000 Euro zusammengetragen. „Es ist begeisternd zu sehen, mit welchem Engagement Professor Grünewald und sein Team an der Erforschung des epitheloiden Sarkoms arbeiten. Das motiviert uns, zu unterstützen. Und es ist schön, dass auch in krisenbelasteter Zeit viele Menschen ein Herz für die Betroffenen haben“, erklärt Michael Wortmann, Vorsitzender des Vereins.


Über den Verein SMARCB1 e.V.
Mit der Perspektive auf eine Gruppe von Sarkomen, die ein gemeinsames Merkmal verbindet, beschreitet der Verein SMARCB1 e.V. einen eigenen Weg. Die Erkenntnis der Bedeutung von SMARCB1 rückt dieses Gen und seine Tumore in den Fokus der Aktivitäten. SMARCB1 e.V. betrachtet Forschung zu diesen Sarkomen deshalb nicht isoliert, sondern fördert die Vernetzung. SMARCB1 e.V. unterstützt Forschungsvorhaben zu dieser Gruppe von Tumoren ideell und finanziell und will langfristig eigene Forschungsprojekte initiieren. Um diese Ziele zu realisieren, will SMARCB1 e.V. Akteure im Forschungsbereich gewinnen und die Öffentlichkeit für die Bedeutung des Themas sensibilisieren.
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Dr. Alexandra Moosmann

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