TV-Moderator Dr. Johannes Wimmer startet gemeinsam mit dem Hopp-Kindertumorzentrum neue Videoreihe über Krebs im Kindesalter

Erkrankt ein Kind an Krebs, schwirrt Eltern oft der Kopf vor lauter Sorgen und Fragen. Umso wichtiger sind Infokanäle mit zuverlässigen und leicht verständlichen Informationen. Das Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ) startet deshalb gemeinsam mit dem Moderator Dr. Johannes Wimmer eine neue Videoreihe für junge Patientinnen und Patienten und ihre Familien. In insgesamt 100 Videos erhalten sie Informationen und Rat zu Behandlung, Diagnose und Versorgung von Krebs im Kindesalter. Gefördert wird das Projekt von der Deutschen Kinderkrebsstiftung.

© aempathy/KiTZ

Das „Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg“ (KiTZ) ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) und der Universität Heidelberg (Uni HD).

Eine Krebsdiagnose bei Kindern und Jugendlichen stellt oft die gesamte Familie auf den Kopf. Wie aus dem Nichts tauchen viele Fragen auf. Wie wird die Therapie ablaufen? Mit welchen Nebenwirkungen müssen wir rechnen und was können wir für unser Kind tun? Wo bekommen wir welche Unterstützung?

Mit der Videoreihe „Krebs bei Kindern klargemacht“ mit Dr. Johannes Wimmer möchte das Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ) betroffenen Kindern, Jugendlichen und ihren Familien einen Videoratgeber an die Hand geben und sie begleiten.
Insgesamt 100 Videos produziert das KiTZ gemeinsam mit Johannes Wimmer rund um das Thema Krebs bei Kindern und Jugendlichen. Die Videos beantworten Fragen zu den wichtigsten Grundlagen von Krebs bei jungen Patienten, sowie etablierten Behandlungsmethoden und neuen Therapien. Betroffene Familien erhalten auch pflegerische Tipps, z. B. zu Ernährung, Katheterpflege und psychosozialen Themen.

Einige der Videos wenden sich speziell an Kinder im Grundschulalter, um ihnen auf altersgerechte Art die Erkrankung zu erklären. Die ersten 24 Videos wurden jetzt auf dem YouTube-Kanal des KiTZ, dem YouTube-Kanal der Deutschen Kinderkrebsstiftung und dem Gesundheitsportal von Johannes Wimmer veröffentlicht. Weitere Videos werden in den kommenden Monaten folgen.

Johannes Wimmer, der im Jahr 2020 seine damals acht Monate alte Tochter an den Krebs verlor, moderiert alle Videos selbst. Der Ratgeber ist ihm eine besondere Herzensangelegenheit: „Obwohl ich selbst Mediziner bin, erinnere ich mich noch gut daran, wie schwer es mir an manchen Tagen fiel, alle Infos aufzunehmen, zu sortieren und dann eventuell sogar noch eine Entscheidung treffen zu müssen. Ich hätte mir damals tatsächlich manchmal gewünscht, auf einen „Replay-Knopf“ drücken zu können, um alles nochmal abzuspielen, wenn ich gerade aufnahmefähig bin“, sagt der TV-Moderator, der sich seit dem Jahr 2020 als Botschafter für das KiTZ engagiert. „In den Videos erklären wir die oft komplexen medizinischen Sachverhalte für Betroffene umgangssprachlich und fassen die wichtigsten Infos zusammen. Eine zuversichtliche Grundstimmung war uns dabei besonders wichtig“, sagt Wimmer, der in den Videos für Kinder auch mal zu Bonbons und Spielzeugbagger greift oder die Puppe „Toni“ einsetzt, um das Thema kindgerecht zu vermitteln.

Es ist der bislang erste umfängliche Ratgeber zum Thema Krebs bei Kindern und Jugendlichen im Videoformat. Dahinter steckt ein ganzes Team an Spezialisten aus dem KiTZ und seinen Trägern, dem Universitätsklinikum Heidelberg (UKHD) und dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ). „Wir bedanken uns ganz herzlich bei unserem Pflegeteam, unseren Ärztinnen und Ärzten, dem psychosozialen Team, dem Team des Krebsformationsdienstes am DKFZ und unseren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die uns mit so viel Einsatz beraten und etliche Stunden in die Videos gesteckt haben“ bedankt sich Alexandra Moosmann, Pressesprecherin am KiTZ.

Ermöglicht wurde das Videoprojekt durch die Förderung der Deutschen Kinderkrebsstiftung und ein Preisgeld, das die französische Association pour la Recherche sur le Cancer (ARC) KiTZ-Direktor Stefan Pfister für seine herausragende Forschung an Kinderkrebs verliehen hat. Stefan Pfister sagt dazu: „Wir freuen uns sehr, dass unsere Betroffenen jetzt einen Videoratgeber haben, der ihnen jederzeit zur Verfügung steht. Ich bedanke mich ganz herzlich, insbesondere bei der Deutschen Kinderkrebsstiftung, dass sie das Projekt ermöglicht hat, aber natürlich auch bei Dr. Johannes Wimmer und seinem Team für den großartigen Einsatz für dieses Projekt und das viele Herzblut, das er hier investiert hat."

Über die Webseite fragdiepatienten.de des Krebsinformationsdienstes am DKFZ sammelt das KiTZ ab sofort Feedback und Themenwünsche zur Videoreihe, um sie für Betroffene zu optimieren. Betroffene Jugendliche, Eltern oder Menschen, die in ihrer Kindheit an Krebs erkrankt waren, sind herzlich eingeladen, sich an der Online-Umfrage zu beteiligen.


Die Videos sind derzeit hier zu finden:

 

Hier geht's zur Online-Umfrage zur Videoreihe.

 

Dr. Alexandra Moosmann

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Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 130.3
69120 Heidelberg

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