Blumenkampagne 2022

Hintergrund

Blumen schenken. Hoffnung spenden.

#füreineKindheitohneKrebs

Kinder mit Krebs: Es gibt noch viel zu tun!

Pflanzen sind nicht nur schön und lebendig, sie sind auch wahre Kämpfer: Unter den widrigsten Bedingungen schaffen sie es zu keimen und selbst Stein und Beton können sie nicht aufhalten, sich der Sonne entgegen zu strecken. Die Spendenkampagne „Blumen schenken. Hoffnung spenden.“ #füreineKindheitohneKrebs greift dieses Bild von Lebenskraft und Hoffnung auf, um auf den Kampf gegen den Krebs, den erkrankte Kinder und ihre Familien tagtäglich führen, aufmerksam zu machen.

Denn noch immer verlieren etwa 20% der erkrankten Kinder den Kampf gegen den Krebs. Damit stellt Krebs die zweithäufigste Todesursache bei Kindern und Jugendlichen in Deutschland dar. Die Heilungsrate bei Krebs im Kindesalter konnte in den letzten 30 Jahren nicht wesentlich verbessert werden, trotz des enormen Fortschritts in anderen medizinischen Bereichen. Nach wie vor gibt es für Kinder mit Krebs zu wenige Behandlungsmöglichkeiten. Krebsmedikamente werden seit Jahrzehnten in erster Linie für Erwachsene entwickelt, und diese Mittel können nicht eins zu eins bei Kindern eingesetzt werden.

In den letzten 50 Jahren wurden weltweit weniger als 20 neue Krebsmedikamente für Kinder zugelassen und stehen den Ärzt:innen somit zur Verfügung. Das schließt bereits Medikamente mit ein, die in erster Linie für Krebsarten bei Erwachsenen entwickelt wurden und deren Zulassung erst im Nachgang für die Behandlung krebskranker Kinder erweitert wurde. Speziell für Krebserkrankungen im Kindesalter sind von diesen 20 Medikamenten jedoch nicht einmal 10.

Das KiTZ ist europaweit eine der wenigen Einrichtungen, die umfängliche Forschung an Krebs im Kindesalter und die Behandlung mit modernen Therapien unter einem Dach vereint. Bisher liegt die Entwicklung neuer Behandlungs- und Diagnoseansätze in der Onkologie bei Kindern deutlich hinter derjenigen für Erwachsene zurück. Das KiTZ verfolgt die Vision, jedem an Krebs erkrankten Kind eine passende Therapie anbieten zu können und somit Kindern, für die es bislang keine Behandlungsmöglichkeiten mehr gab, eine Chance auf eine möglicherweise lebensrettende Therapie zu eröffnen.